Am Freitag, 16. September hielt die Eichendorff-Realschule den Tag der Demokratie ab und lernte viel über die Rechte und Pflichten, die damit einhergehen.

Demokratie ist ein hohes Gut in der Gesellschaft, oft wird sie als selbstverständlich wahrgenommen. Als die Lehrerin Damaris Hörrmann die Schülerinnen und Schüler der Eichendorff-Realschule fragte, was denn Demokratie sei, herrschte lautes Gemurmel in der vollen Mensa. Aber so richtig hatte man nicht den Eindruck, dass die Schüler den Finger darauf legen konnten. Daher erklärte Nina Breimaier vom Demokratiezentrum Konstanz, dass Demokratie viele Facetten hat. Sie gibt die Freiheit zu reisen, zu protestieren, zu lieben wen man will und an das zu glauben, das man möchte. Aber Demokratie bringe auch eine Verantwortung mit sich, zu gestalten und auch andere Meinungen als die eigene auszuhalten. Daher ist Demokratie auch Arbeit, man muss diskutieren und mitverantworten. Dabei begleitet die Schülerinnen und Schüler die Demokratie auch in ihrem Alltag, so wählen sie in den Klassen Klassensprecher und auch Schulsprecher, die die Schüler gegenüber den Lehrern und der Schulleitung vertreten. Dass dies sogar im Schulgesetz verankert ist, überraschte die Schülerinnen und Schüler. Die Demokratie gebe laut Breimaier auch die Möglichkeit, frei zu sagen, was man denkt und auch die Freiheit, die Mächtigen zu kritisieren. »Es ist nicht einfach, sich für die Demokratie einzusetzen, es benötigt Engagement und keine Egoisten, sich nicht nur für das eigene Wohl einzusetzen, sondern auch für das Wohl der anderen«, erklärte Breimaier.

Nach der Ansprache verteilten sich die Schülerinnen und Schüler in ihre Schulklassen und bearbeiteten verschiedene Stationen, aus denen sie wählen konnten, 16 an der Zahl. So gab es zum Beispiel das Kranspiel, bei dem die Kinder mit einem Kran, an dem zahlreiche Schnüre befestigt waren, ein Haus bauen, ohne dabei zu sprechen. Gemeinsam musste an den Schnüren ziehend eine Balance gefunden werden und im wahrsten Sinne des Wortes an einem Strang gezogen werden. Beim Ballonspiel mussten die Kinder Menschenrechte vom Heißluftballon abwerfen und so überlegen, welche Menschenrechte sie wie wichtig einstufen und welche sie priorisieren - bei weitem keine einfache Aufgabe.

Auch gab es verschiedene Workshops zu Graffiti, Musik und Karikatur.

Der Tag der Demokratie fand zum ersten Mal an den Schulen in Baden-Württemberg statt. Gefördert durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg, findet der Tag der Demokratie im Landkreis in Engen, Gottmadingen, Radolfzell und Konstanz statt.

 

Bilder vom Tag der Demokratie:

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Mike Durlacher.

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